Automatisierte optische Prüf- und Messzelle zur präzisen Qualitäts- und Funktionsprüfung industrieller Komponenten.

Prozessüberwachung & digitale Analyse

Das Nervensystem Ihrer Fertigung

Vom ersten Datenfluss-Konzept bis zur standortübergreifenden Integration in Ihre IT-Landschaft – wir entwickeln Systeme, die als intelligente Zentrale Ihrer Produktion fungieren und Abweichungen erkennen, bevor sie zu Ausschuss werden. 

In einer vernetzten Smart Factory ist die Überwachung einzelner Parameter nur der Anfang. WSK Elektronik realisiert Lösungen für die Prozessüberwachung, die Ihre gesamte Fertigungslinie digital abbilden. Wir aggregieren hochfrequente Sensordaten, validieren Prozessschritte in Echtzeit und sichern die lückenlose Rückverfolgbarkeit jedes Bauteils. Mit über 30 Jahren Expertise in der Messelektronik bauen wir die Brücke zwischen physischer Produktion und digitaler Management-Ebene.

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Maximale Transparenz durch prozessbegleitende Datenerfassung

In der Serienfertigung ist die Unkenntnis über schleichende Prozessveränderungen das größte Risiko. Werkzeugverschleiß, schwankende Umgebungsbedingungen oder driftende Sensorik führen oft erst nach hunderten Einheiten zu messbarem Ausschuss – wenn die Ursache längst nicht mehr eindeutig zuzuordnen ist. 

Unser Anspruch: Prozessveränderungen frühzeitig sichtbar machen, bevor sie zu Ausschuss oder Reklamationen werden. Dafür bündeln wir kontinuierliche Messwerterfassung, regelbasierte Auswertung und – wo wirtschaftlich sinnvoll – statistische Trend- und Verschleißanalysen.

Rendering eines Einzel- und Dauerprüfstands mit transparentem Schutzgehäuse, integrierter Prüfvorrichtung und seitlichem Bedienpult zur Überwachung wiederholter Belastungstests.
Software-Oberfläche eines Prüfstands mit Live-Messkurven, Statusanzeigen, Zykluszähler und Messwerten zur digitalen Prozessüberwachung eines Dauerlauftests.

Echtzeit-Interaktion und intelligente Sensor-Aggregation

Um die Effizienz Ihrer Anlagen zu steigern, müssen Daten nicht nur erfasst, sondern sofort bewertet werden. Unsere Überwachungssysteme nutzen modernste Schnittstellen und Analysetools, um Ihren Fertigungsfluss digital zu steuern:

  • Multimodale Sensorintegration: Aggregation von haptischen, elektrischen und akustischen Signalen (z. B. via Frequenzanalyse), um den mechanischen Zustand Ihrer Werkzeuge und Produkte im laufenden Betrieb zu validieren.
  • Reaktive Prozesssteuerung: Bei Grenzwertverletzungen erhält die Liniensteuerung (SPS) sofort ein definiertes Signal, sodass fehlerhafte Teile automatisiert ausgeschleust werden, bevor sie weitere Bearbeitungsstationen durchlaufen.
  • Nahtlose IT-Konnektivität: Standardisierte Protokolle wie OPC UA, MQTT und REST-APIs binden Ihr MES- oder ERP-System (z. B. SAP) direkt an die Erfassungsebene an – ohne manuelle Datenübergabe.

Determinismus dort, wo er gebraucht wird

Eine permanente Prozessüberwachung darf weder die Linie ausbremsen noch durch eigene Ausfälle blockieren. Die Architektur des WSK Frameworks trägt dem Rechnung, indem die Aufgaben klar verteilt werden:

  • Echtzeitschicht (TwinCAT): Zeitkritische Aufgaben laufen deterministisch mit definierten Zykluszeiten. Hier wird sichergestellt, dass Reaktionen auf Prozessereignisse zuverlässig innerhalb der vorgegebenen Taktzeit erfolgen.
  • Mess- und Auswerteschicht (LabVIEW): Datenerfassung, Signalaufbereitung und Online-Analyse erfolgen in einer auf Messtechnik optimierten Umgebung – inklusive der Vorverarbeitung an der Quelle, sodass nur relevante Events an die Datenbank weitergereicht werden.
  • Visualisierungs- und Integrationsschicht (C# / C++): Bedienoberflächen, Reporting und die Anbindung an übergeordnete IT-Systeme werden in Hochsprachen umgesetzt – performant, wartbar und an Ihre Corporate-IT anschlussfähig.
  • Strukturierte SQL-Archivierung: Alle relevanten Prozesswerte werden in zentralen Datenbanken konsistent abgelegt. Auf dieser Basis lassen sich Trendanalysen, Verschleißmodelle und Predictive-Maintenance-Strategien aufsetzen – durch WSK selbst oder durch Ihre interne Data-Science-Abteilung.

Ihr Weg zur vernetzten Prozessüberwachung

Die Implementierung einer intelligenten Überwachung ist eine Investition in Ihre digitale Souveränität. Innerhalb unseres bewährten 6-Schritte-Ablaufs für individuelle Prüf- und Überwachungssysteme legen wir bei Monitoring-Projekten besonderes Augenmerk auf drei kritische Säulen:

1. Strukturierung der Datenströme

Wir übersetzen die Flut an Sensorinformationen in aussagekräftige Kennzahlen und definieren mit Ihnen, welche Werte echtzeitnah ausgewertet und welche archiviert werden müssen.

2. Entwicklung der Kommunikationsschicht

Wir realisieren die vollständige Einbindung in Ihre bestehende Infrastruktur – vom Feldbus bis zum ERP-Dashboard – mit Fokus auf eine medienbruchfreie Datenkette.

3. Automatisierung der Qualitätsberichte

Wir implementieren Algorithmen, die Prüfprotokolle und Prozessanalysen selbstständig erstellen und bei Abweichungen hochauflösende Snapshots der Signalverläufe für die Ursachenanalyse speichern.

Digitale Souveränität durch lückenlose Rückverfolgbarkeit

Ein System zur Prozessüberwachung von WSK Elektronik ist weit mehr als eine passive Anzeige – es ist das aktive Rückgrat Ihrer Qualitätssicherung. Durch die Kombination aus präziser Messelektronik deterministischer Steuerung und einer durchgängigen Software-Anbindung minimieren wir das Risiko von unentdeckten Prozessfehlern und Reklamationen. Wir begleiten Sie von der Sensor-Auswahl bis zur statistischen Auswertung Ihrer Fertigungsdaten – konsequent ausgerichtet auf eine Überwachungstechnik, die mit Ihrer Produktion mitwächst. Kontaktieren Sie uns für eine technische Erstberatung. 

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Häufig gestellte Fragen zu unseren Prüfständen für die Prozessüberwachung

Ja. Unsere modulare Architektur ermöglicht es, Sensorik und Datenerfassung auch in vorhandene Anlagen zu integrieren. Über standardisierte Schnittstellen wie OPC UA oder über direkte Feldbus-Anbindungen schlagen wir die Brücke zu Ihrer bestehenden SPS – in der Regel ohne tiefgreifende Eingriffe in die laufende Produktion.

Wir nutzen dezentrale Vorverarbeitung an der Erfassungsebene: Roh-Signale werden lokal gefiltert, ausgewertet und auf relevante Events reduziert, bevor sie an die SQL-Datenbank übertragen werden. Das entlastet das Netzwerk und stellt sicher, dass Reaktionen auf Grenzwertverletzungen innerhalb der vorgegebenen Taktzeit erfolgen.

Ja. Über MQTT, OPC UA Pub/Sub oder REST-APIs lassen sich Prozessdaten an zentrale Cloud-Instanzen oder konzernweite Datenbanken übermitteln. Damit wird ein standortübergreifendes Benchmarking Ihrer Produktionslinien möglich – inklusive einheitlicher KPIs und vergleichbarer Trenddaten.

Über die grafische Oberfläche des WSK Frameworks lassen sich Grenzwerte, Sensorprofile und Überwachungs-Logiken konfigurieren. Varianten werden – wo vorgesehen – automatisch über RFID, Barcode oder ein Signal aus dem MES erkannt; das System wechselt das passende Überwachungsprofil ohne manuellen Eingriff.