Die kundenspezifische Lösung
Der Prüfstand führt den Bediener durch das Einlegen und die Kontaktierung des Geräts. Nach dem manuellen Bestücken arbeitet das System die definierten Prüfschritte selbstständig ab, sodass der manuelle Anteil auf Bestücken und Entnehmen begrenzt bleibt.
Die Variante wird beim Prüfstart automatisch erkannt und das zugehörige Prüfprogramm mit den passenden variantenspezifischen Grenzwerten geladen. Damit lassen sich vier verschiedene Gerätekonfigurationen ohne Umrüsten über dieselbe Station fahren.
Im Prüfablauf werden die elektrische Sicherheit und weitere elektrische Kennwerte geprüft sowie funktionale Sequenzen durchlaufen – von der Heiz- und Wägefunktion über die Bedienelemente bis zur Kommunikation des Geräts. Jeder Messwert wird unmittelbar gegen die hinterlegten Grenzwerte bewertet.
Aus der Gesamtbewertung ergibt sich eine eindeutige IO/NIO-Entscheidung. Das Ergebnis wird gerätebezogen gespeichert und steht für die Rückverfolgbarkeit sowie für die Übergabe an übergeordnete Systeme bereit.
Funktionen des Prüfsystems
- Geführte, taktzeitoptimierte End-of-Line-Prüfung am Linienende
- Automatisierter Prüfablauf mit 30 Sekunden Prüfzeit je Gerät
- Prüfkapazität von 60 Geräten pro Stunde einschließlich Bestücken und Entnehmen
- Automatische Erkennung von vier Gerätevarianten und Auswahl des Prüfprogramms ohne Umrüsten
- Variantenabhängige Prüfparameter und Grenzwerte
- Prüfung von elektrischer Sicherheit und Kennwerten sowie Heiz-, Wäge-, Bedien- und Kommunikationsfunktionen
- Automatische IO/NIO-Entscheidung anhand hinterlegter variantenspezifischer Grenzwerte
- Gerätebezogene Speicherung aller Prüfergebnisse
- Ergebnisübergabe für Rückverfolgbarkeit und übergeordnete Systeme
- Optional: Barcode- oder RFID-Erfassung, Protokollausgabe, Anbindung an die Liniensteuerung
Nutzen für Produktion und Qualitätssicherung
Der kombinierte Prüfablauf ersetzt mehrere manuelle Einzelschritte und macht die Auslieferqualität unabhängig vom jeweiligen Bediener. Mit einer automatisierten Prüfzeit von 30 Sekunden und einer Kapazität von 60 Geräten pro Stunde lässt sich die Endprüfung in den Produktionstakt integrieren. Abweichungen werden unmittelbar am Linienende erkannt, bevor ein Gerät das Werk verlässt.
Die gerätebezogene Dokumentation schafft die Grundlage für Reklamationsanalysen und Prozessverbesserungen: Für jedes ausgelieferte Gerät bleibt nachvollziehbar, in welchem Zustand es die Endprüfung durchlaufen hat.
Sie prüfen ein vergleichbares Gerät am Linienende?
Senden Sie uns Ihren Prüfumfang, die Variantenvielfalt und Ihre Taktzeitvorgabe. Wir prüfen die Machbarkeit und legen Kontaktierung, Prüfsequenz und Ergebnisübergabe passend zu Ihrer Linie aus.
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